Gemeinsam Verantwortung tragen - Erfolgsfaktor Qualitätszirkel

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Zwischen denen an der Organisation der Schulverpflegung beteiligten Akteuren herrschen nicht selten sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie sich die Anforderungen hinsichtlich Professionalität, Gesundheitsförderung, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz am besten in Einklang bringen lassen.

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Dies zeigt, dass es sich bei der Schulverpflegung um ein facettenreiches Querschnittsthema handelt, das nur mithilfe eines interdisziplinären und multiprofessionellen Teams bewältigt werden kann. Zwischen denen an der Organisation der Schulverpflegung beteiligten Akteuren herrschen nicht selten sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie sich die Anforderungen hinsichtlich Professionalität, Gesundheitsförderung, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz am besten in Einklang bringen lassen. Dies zeigt, dass es sich bei der Schulverpflegung um ein facettenreiches Querschnittsthema handelt, das nur mithilfe eines interdisziplinären und multiprofessionellen Teams bewältigt werden kann.

Für das Gelingen einer guten Schulverpflegung ist fachliches Know-how in allen Fragen der Gemeinschaftsverpflegung und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit ebenso notwendig wie die Einbettung der Verpflegung in den Lebensraum Schule unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz- und Gesundheitsförderung. Die für die Schulverpflegung Verantwortlichen agieren mit unterschiedlichen Wünschen, Zielsetzungen und Rechten, aber auch mit spezifischen Aufgaben und unter bestimmten Rahmenbedingungen. Zu den Erfolgsfaktoren für eine gute Schulverpflegung gehört deshalb die Bildung von Netzwerken in Qualitätszirkeln. In diesen sollten die in Kommunen, Schulen und Wirtschaft bereits vorhandenen Kompetenzen optimaler als bisher gebündelt und die spezifischen Zielsetzungen und Erwartungen abgestimmt und auf den Punkt gebracht werden.

Strategische Ziele festlegen Qualitätszirkel sind Arbeitsgruppen zur Erarbeitung von Qualitätskriterien und Handlungsempfehlungen, bezogen auf ein gemeinsames strategisches Ziel. Sie sind notwendige Entscheidungs- und Steuerungsgremien, die sich aus relevanten Verwaltungs- und Schulkräften zusammensetzen. Qualitätszirkel können auf schulinterner und kommunaler Ebene sowie auf Kreis-Ebene eingerichtet werden. Ein solches Gremium ist nicht nur in ersten Planungs- und Organisationsphasen erforderlich, sondern auch nach erfolgter Umsetzung. Es definiert Qualitätskriterien und Handlungsempfehlungen und ist durch die Zusammensetzung mit Verantwortungsträger/innen in der Lage, Entscheidungen - u. U. auch auf kommunalpolitischer Ebene zeitgerecht vorzubereiten bzw. entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Verantwortliche Teamleitung

Ein Qualitätszirkel schafft nachhaltige Strukturen durch:

  • systematische Identifikation des Arbeitsaufwandes und von Problemstellungen: schulintern, in der Kommune oder im Kreis.
  • gemeinsame Entwicklung von konstruktiven Lösungsstrategien.
  • optimierte Abstimmung daraus abgeleiteter notwendiger Arbeitspakete und Maßnahmen.
  • langfristige Evaluationsmaßnahmen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Die Prozesse können effektiv gestaltet werden.
  • Bei allen Beteiligten wird ein stärkeres Bewusstsein sowohl für die Problematik als auch für Qualität erzeugt.
  • Durch eine systematische und zentral angelegte Umsetzung wird eine hohe Effizienz erreicht.
  • Qualitätszirkelarbeit spart Zeit und damit finanzielle und personelle Ressourcen.

Unterstützung durch die Vernetzungsstelle

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW unterstützt Interessierte aktiv bei der Einrichtung eines Qualitätszirkels. Sie begleitet einzelne Treffen, leistet fachlichen Input zu speziellen Fragen der Schulverpflegung, vermittelt Experten/innen zu gesundheitsfördernden, rechtlichen, betriebswirtschaftlichen oder pädagogischen Aspekten oder organisiert Fortbildungen und Fachveranstaltungen.