Wie Sie das Interesse für Ihr Ernährungskonzept steigern

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Gleichzeitig ist es für das gesamte Kita-Team eine wertvolle Arbeitshilfe zum Qualitätsmanagement. Alle Mitarbeitende sollten die Inhalte kennen und in ihr Handeln integrieren, um ein einheitliches, nachvollziehbares Vorgehen zu gewährleisten.

Halten Sie Ihr Konzept aktuell und lebendig, z. B. durch Fotos. So macht es allen Freude und gibt Sicherheit bezüglich der gemeinsamen Standards sowie für Elterngespräche.

Ihr Ernährungskonzept sollte die häufigsten Fragen der Eltern beantworten, z. B.:

  • Nach welchem Qualitätsstandard erstellen Sie den Speiseplan?
  • Wie stellen Sie die Hygiene bei der Zubereitung der Mahlzeiten sicher?
  • Wie begleiten Sie die Mahlzeiten pädagogisch?
  • Wie setzen Sie die Ernährungsbildung im Kita-Alltag um?

 

Mit diesen 5 Praxis-Tipps steigern Sie das Interesse der Eltern für Ihr Ernährungskonzept

 

  1. Transparenz: Legen Sie Ihr Ernährungskonzept zur Ansicht aus oder bieten Sie Auszüge daraus an, z. B. im Eltern-Info-Bereich, beim Elternabend, beim Tag der offenen Tür und leihen Sie es auf Nachfrage den interessierten Eltern aus. Das schafft Transparenz über das Qualitätsmanagement, die Abläufe, das Handeln der Fachkräfte sowie die Einbeziehung der Kinder und Eltern. Mit einem passenden Foto erzeugen Sie Aufmerksamkeit, so dass es mehr Eltern lesen.
  2. Anmeldegespräch: Sprechen Sie mit Eltern im Anmeldegespräch über das Wichtigste zum Thema Essen und Trinken in Ihrer Einrichtung, z. B. wie der Speiseplan erstellt wird, wie Sie mit Süßigkeiten umgehen. Verweisen Sie auf das Ernährungskonzept und leihen Sie es bei  Interesse aus. Bieten Sie den Eltern an, bei Informationsbedarf jederzeit nachzufragen.
  3. Elternbrief: Schreiben Sie den Eltern in einem Elternbrief das Wichtigste aus Ihrem Ernährungskonzept.
  4. Kommunikation: Sprechen Sie als Kita-Leitung regelmäßig mit dem Elternbeirat über das Ernährungskonzept. Kennen die Elternvertretungen die Inhalte, können Sie die Informationen in Gesprächen weitergeben an andere Eltern. So kommt Ihr Ernährungskonzept wörtlich ins Gespräch, schafft Transparenz und Klarheit. Das kann Missverständnisse und Diskussionen reduzieren.
  5. Partizipation: Beziehen Sie die Elternvertretung in die Aktualisierung des Konzepts ein. Besprechen Sie mit dem Elternbeirat, welche Fragen und Meinungen zur Verpflegung, zur Mahlzeitengestaltung und zur Ernährungsbildung sie von anderen Eltern erfahren haben. Welche Anregungen bekommen Sie dadurch für Ihr Ernährungskonzept?