Frühstück, Snacks und Getränke

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Von den Kita-Mahlzeiten gehen wichtige Signale aus: Kinder lernen neue Geschmäcker und gesundheitsförderliche Lebensmittel kennen, die ihre Entwicklung positiv beeinflussen. Sie erleben die Mahlzeiten als soziales Miteinander, das Geborgenheit und Nähe schafft. Mit dem Mahlzeiten- und Getränkeangebot legen Sie dafür die Basis. Formulieren Sie in Ihrem Verpflegungskonzept, was Sie zum Frühstück und zu den Zwischenmahlzeiten anbieten und wie Sie Getränkeversorgung umsetzen möchten. Nachfolgend finden Sie Textbausteine.

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Formulierungshilfen für Ihr Verpflegungskonzept

Frühstück und Zwischenmahlzeiten

Formulierungsbeispiel:
„Die Abläufe zum Frühstück besprechen wir mit den Eltern beim Aufnahmegespräch. Außerdem geben wir ihnen nützliche Informationen über die Gestaltung der Frühstücksboxen an die Hand.“

Das Frühstück ist eine wichtige Tagesmahlzeit. Über Nacht leeren sich die Kohlenhydratspeicher im Körper, die morgens wieder aufgefüllt werden müssen. Wenn Kinder frühstücken, sind sie am Vormittag viel leistungsfähiger und nicht so schnell müde. Und auch für den Snack am Nachmittag gilt: Um die lange Zeit zwischen Mittag- und Abendessen zu überbrücken, brauchen Kinder einen kleinen Energieschub. Folgende Punkte können Sie dazu in Ihrem Verpflegungskonzept verabreden:

  • Welche Lebensmittel- und Getränkeauswahl Sie sich für Frühstück und Zwischenmahlzeiten wünschen.
  • Wie Sie das Frühstück in Ihrer Einrichtung organisieren möchten, z. B. als freies Frühstück oder gemeinsam in der Gruppe, als Frühstücksbuffet oder am Tisch aufgedeckt. 
  • Welche Lebensmittel und Getränke Sie sich von den Eltern als mitgebrachtes Frühstück wünschen.

Wenn Sie sich über die optimale Lebensmittel- und Getränkeauswahl für Frühstück und Zwischenmahlzeiten in Kitas informieren möchten, finden Sie hier Informationen.

Gestaltung der Frühstückssituation

Formulierungsbeispiel:
„Unsere Kita bietet allen Kindern ein ausgewogenes Frühstück an. Die Kinder können bis 9:30 Uhr im Kinderbistro ihr Frühstück essen. Sie werden dabei von einer gruppenübergreifenden pädagogischen Fachkraft begleitet.“

Sie kennen sicher viele Möglichkeiten, einen Rahmen für das Frühstücksangebot zu schaffen. Ob Sie ein gemeinsames Frühstück mit festen Essenszeiten oder ein freies Frühstück anbieten, ob die Kinder in der Gruppe oder in einem Kinder-Bistro frühstücken – für alle Formen gibt es Vor- und Nachteile, etwa mit Blick auf die Ernährungsbildung oder auf Ihre organisatorischen und personellen Möglichkeiten. Für welche Möglichkeit Sie sich auch entscheiden: Alle Mahlzeiten müssen von pädagogischem Personal begleitet werden, denn jede Mahlzeit ist ein Bildungsanlass.

Getränkeversorgung

Formulierungsbeispiel:
„In allen Gruppen stehen Trinkstationen zur Verfügung. Jedes Kind hat eine mit seinem Namen gekennzeichnete Trinkflasche und kann sich selbst eingießen. Dadurch fördern wir die Selbstständigkeit. Falls nötig, werden sie dabei von den pädagogischen Fachkräften unterstützt."

Krabbeln, laufen, spielen – Kinder bewegen sich viel und müssen regelmäßig trinken. Und auch wer stiller sitzt braucht Wasser, denn der Stoffwechsel ist auf Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Kinder haben im Verhältnis zu ihrer Körpergröße sogar einen höheren Flüssigkeitsbedarf als Erwachsene. Um die Getränkeversorgung in Ihrer Kita sicherzustellen, berücksichtigen Sie diese am besten in Ihrem Verpflegungskonzept. Hier wichtige Trinktipps:

  • Achten Sie auf geeignete Durstlöscher: Die Kinder sollen Trink- und Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder Fruchtsaftschorlen (drei Teile Wasser, ein Teil Fruchtsaft) über den Tag verteilt trinken. Purer Saft, Milch oder Kakao gehören nicht dazu. 
  • Berücksichtigen Sie bei der Getränkeversorgung alle Altersgruppen und vergessen Sie sich selbst dabei nicht!

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