Welche allgemeinen Hygienemaßnahmen sind einzuhalten?

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Erfahren Sie mehr zur guten Händehygiene, Abstandhaltung und betriebseigenen Hygienekonzept.

Hände waschen
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Wann und wie sind die Hände zu waschen?

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Beim Berühren des Gesichts können sie über die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen Viren übertragen. Daher gilt eine gute Handhygiene einzuhalten. Wie und wann genau Hände gut gereinigt werden, womit man sie trocknet und wie man dies mit Kleinkindern üben kann finden Sie hier (FAQ zum Händewaschen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Welche weiteren Hygienemaßnahmen sind einzuhalten?

Ein Mindestabstand von 1,5 Meter schützt andere Personen, Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein frisches Eimaltaschentuch, welches direkt in einen Mülleimer geworfen wird und eine gute Händehygiene (wie oben beschrieben) schützen vor einer Übertragung des Coronavirus. Mund, Augen und Nase sollten nicht mit den Fingern berührt werden. Auch auf Händeschütteln und Umarmungen sollte verzichtet werden (Quelle: Robert Koch-Instiut (RKI), abgerufen am 16.09.2020).

Wird in der Kita ein gesondertes Hygienekonzept für die Verpflegung benötigt?

Auch die Kita muss in Abstimmung mit dem Träger ein Hygienekonzept für den laufenden Betrieb verfassen. Das bereits bestehende Hygienekonzept gilt auch in Coronazeiten. Es muss jedoch auf die hygienerelevanten Bereiche, isbesondere auf den Aufenthalts- Küchen- und Sanitärbereich, hin noch einmal gesondert überprüft werden. Für die o. g. Bereiche ist ein gesonderter Reinigungs- und Desinfektionsplan zu erstellen, der die Tätigkeiten, den Bereich und die eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionsmittel beschreibt und die Verantwortlichen benennt. (Quelle: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI NRW), abgerufen am 16.09.2020).

Ist das betriebseigene Hygienekonzept als Lebensmittelunternehmer bei der Schulverpflegung einzuhalten?

Das betriebseigene Hygienekonzept beruht auf der Gefahrenanalyse, d.h. wo gibt es mögliche Gefahren bei der Herstellung der Speisen und wie kann man diese beheben. Diese Gefahrenanalyse wird von der Anlieferung der Ware über die Lagerung, Herstellung, Ausgabe, Reinigung bis zur Entsorgung betrachtet. Hier spielt neben der Betriebs- und Lebensmittelhygiene auch die Personalhygiene eine sehr große Rolle. Bei einem nach HACCP-Grundsätzen erstellten Hygienekonzept, kann dieses auch während der Corona-Pandemie unverändert weiterverfolgt werden. Es gilt allerdings auch im produzierenden, als auch ausgebenden Betrieb die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern unter den Mitarbeitern einzuhalten.